Toyota das Maß aller Dinge bei den Tests in Le Mans

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Foto: 2017, Frank Ullrich
Bei dem im Rahmen der Vorbereitungen auf das 24h Rennen von Le Mans stattfindenden offiziellen Testtag, konnte das Team von Toyota Gazoo Racing dreimal mit der jeweils schnellsten Rundenzeit aufwarten.  In der Klasse der LMP2 Fahrzeuge setzte sich das Team von Signatech Alpine Matmut an die Spitze des Feldes. Insgesamt kann man wohl nach dem ersten Testtag bei den LMP2 Fahrzeugen von einer klaren Dominanz der Oreca 07 Gibson Fahrzeuge sprechen. Vom ersten bis zum dreizehnten Platz finden sich nur Fahrzeuge von Oreca.  Bei den GTE Pro Fahrzeugen konnte Oliver Gavin auf der gelben Corvette überzeugen, jedoch dicht gefolgt von den beiden Werksporsche RSR. Bei den GTE AM Fahrzeugen war Pedro Lamy im Aston Martin mit der Starnummer 98 der schnellste Fahrer im Feld.

Die Mannschaft von Gazoo Racing sorgte mit Rundenzeiten von 3:18.132 gefahren von Kamui Kobayashi und 3:19.290 durch Sébastien Buem für beeindruckende Rundenzeiten, die selbst die Polezeit von 2016 3:19.783 gefahren von Neel Jani im Qualifying einstellt. Dies unterstreicht die Leistung, welche die Toyota Anfang Mai beim 6h Rennen in Spa Francorchamps bereits gezeigt haben.

Bei den LMP2 Fahrzeugen sicherten sich die Fahrer Nelson Patiatici, Pierre Ragues und Andre Negrao In 3:28.146 Minuten in beiden vierstündigen Sessions die jeweilige Bestzeit. Mit ihrer Runde waren sie beachtliche 8,5 Sekunden schneller, als die beste Zeit beim letztjährigen Testtag. Jean-Eric Vergne sicherte sich und seiner Mannschaft CEFC Manor TRS Racing den zweiten Platz, vor Alex Brundle im Boliden von Jackie Chan DC Racing.

Corvette Racing nutzte die Möglichkeit und schlug mit einer Zeit von 3:54.701 Minuten, gefahren von Oliver Gavin die erfahrenen WEC-Teams aus der LMGTE-Pro Klasse. Die beiden Werksfahrzeuge von Porsche, die in Le Mans eine beachtliche Performance zeigen,  landeten mit einem Abstand von Zwei-Zehntelsekunden nur knapp hinter der amerikanischen Konkurrenz. Der beste AF Corse Ferrari beendete den Test an achter Position.
 
 Bei den Fahrzeugen der GTE-AM Klasse hat der Portugiese Pedro Lamy sich an die Spitze des Feldes gesetzt. In seinem Aston Martin #98 fuhr er die schnellste Zeit und war damit schneller wie Fernando Rees auf der Corvette des Labre Competition Teams.
 
Den Teams bleibt nach dem Testtag eine Woche Zeit um sich auf das bevorstehende 24h Rennen vorzubereiten. Die ersten offiziellen Trainingssessions werden am Mittwoch den 14 Juni stattfinden.
 
Verfolgen Frank Ullrich:

Frank Ullrich ist seit seiner Kindheit begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Was liegt da näher, wie die beiden Hobbys miteinader zu verbinden. Sein erstes Rennen was er besucht hat war das 1000km Rennen 1971 am Nürburgring, dem dann unzählige Besuche bei vielen Rennen seitdem folgten. Anfangs ohne Kamera, ab Mitte der 90er Jahre dann mit Kamera. So richtig ersthaft wurde das Thema Motorsportfotografie dann erst mit der ersten digitalen Spiegelrflexkamera ab 2006. Seitdem wurden weit mehr als 100.000 Aufnahmen bei den verschiedensten Motorsportveranstaltungen aufgenommen, von denen sich viele in seinem großen Archiv befinden. Für Frank ist das Fotografieren ein guter Ausgleich zu seinem Beruf in der IT. neben dem Fotografieren interessiert sich Frank für alles was mit Fahrzeugen, Technik und Benzin zu tun hat.