Porsche GT Team mit guter Performance für Le Mans gerüstet

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Foto: 2017, Frank Ullrich
Beim ersten offiziellen Vortest für das 24h Rennen in Le Mans auf dem traditionsreichen, 13,629 km langen Traditionskurs, haben die beiden Werksporsche GT Fahrzeuge hinter der Corvette von Oliver Garvin mit der zweit und drittbesten Zeit überzeugt. Sie lagen dabei mit einem Abstand von nur zweizehntel Sekunden hinter der amerikanischen Konkurrenz.  Mit den Testfahrten hat für Porsche nun auch die heiße Phase der Vorbereitungen auf den Langstreckenklassiker begonnen. 

Die beiden neuen 510PS starken Porsche 911 RSR gehen dabei in der GTE Pro Klasse an Start und haben in Le Mans ihre Premiere. bei der 7. Generation dieser Rennwagenikone aus Weissach, weicht Porsche erstmalig vom Konzept des Motors im Heck ab. Beim aktuellen RSR wanderte der Motor in die Mitte,  was Gewichtsverteilung, Reifennutzung und Abtrieb verbessert. Bemerkenswert ist dabei allerdings, dass Porsche im GT-Rennsport dem Saugmotor treu bleibt. Die Konkurrenz von Ford und Ferrari setzen bei Ihren aktuellen Fahrzeugen auf Turbomotoren. Das Konzept des Saugmotors gepaart mit einer offensichtlich neuen Abgasanlage für Le Mans sorgt auf jeden Fall für einen atemberaubenden Sound nach bester Rennwagenmanier.  Auch ansonsten dürften bei der Entwicklung des neuen RSR zahlreiche Erfahrungen aus der Entwicklung des LMP1 Fahrzeuges von Porsche geflossen sein.

Pilotiert werden die beiden Porsche GT Fahrzeuge in dem Traditionsrennen einmal rund um die Uhr  von Richard Lietz, Patrick Pilet und  Frederic Makowiecki  #91 sowie Michael Christensen, Kevin Estre und Dirk Werner #92. Die Porsche RSR Modelle können in Le Mans jedenfalls auf eine lange und erfolgreiche Geschichte zurück blicken. Legendär ist dabei sicherlich der 2. Platz im Gesamtplacement 1974 des Martini Porsche 911 RSR von Herbert Müller und Gijs van Lennep , hinter Henri Pescarolo und Gérard Larrousse im 12-Zylinder Matra-Simca MS670C.

Wenn am 17.Juni um 15:00 Uhr MEZ das Feld in Le Mans freigegeben wird, dann geht die prestigeträchtige Jagd im Nordwesten Frankreichs  bereits das 85.Mal auf die Reise. Dabei werden  60  Autos und 180 Fahrer 24h darum kämpfen in die Geschichtsbücher des Langstreckenklassikers einzuziehen.  Der circuit de la sarthe mit den legendären Kurven wie Mulsanne und Tertre Rouge, sowie der fast fünf Kilometer langen  les Hunaudières -Geraden weist dabei eine seltene Kombination  aus Rennstrecke und normalen Landstraßen auf und  stellt  daher ganz besondere Anforderungen an Fahrer und Autos.

Quelle: YouTube

 

Verfolgen Frank Ullrich:

Frank Ullrich ist seit seiner Kindheit begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Was liegt da näher, wie die beiden Hobbys miteinader zu verbinden. Sein erstes Rennen was er besucht hat war das 1000km Rennen 1971 am Nürburgring, dem dann unzählige Besuche bei vielen Rennen seitdem folgten. Anfangs ohne Kamera, ab Mitte der 90er Jahre dann mit Kamera. So richtig ersthaft wurde das Thema Motorsportfotografie dann erst mit der ersten digitalen Spiegelrflexkamera ab 2006. Seitdem wurden weit mehr als 100.000 Aufnahmen bei den verschiedensten Motorsportveranstaltungen aufgenommen, von denen sich viele in seinem großen Archiv befinden. Für Frank ist das Fotografieren ein guter Ausgleich zu seinem Beruf in der IT. neben dem Fotografieren interessiert sich Frank für alles was mit Fahrzeugen, Technik und Benzin zu tun hat.